In SEDRIX werden die Daten der Messgeräte nicht direkt verarbeitet, sondern zunächst flexibel definierten Messstellen zugeordnet. Diese Messstellen und Ordner bilden die logische Hierarchie eines Projekts und können genau so konfiguriert werden, wie es der jeweiligen Mess‑ oder Überwachungsaufgabe dient. So behalten Sie auch bei komplexen Projekten mit vielen Sensoren jederzeit den Überblick – und sparen Zeit, weil Auswertungen auf einer stabilen Struktur aufsetzen.
Die einzelnen Datenkanäle eines Messgeräts werden über Zuordnungen einem Messstellenkanal zugewiesen. Jede Zuordnung besitzt ein Startdatum und optional ein Enddatum. Einem Messstellenkanal können dabei mehrere Datenkanäle nacheinander zugeordnet werden – zum Beispiel, um einen Sensorwechsel oder einen Gerätetausch sauber abzubilden. Der große Vorteil: Alle Berechnungen und Auswertungen der Messstelle bleiben unverändert, während Sie lediglich eine neue Zuordnung anlegen müssen.

Damit dieser Prozess noch schneller und weniger fehleranfällig wird, setzt SEDRIX beim Anlegen einer neuen Zuordnung nun automatisch das Enddatum der bereits bestehenden Zuordnung. Ein manueller Arbeitsschritt entfällt komplett. Gleichzeitig wird der Zeitpunkt eines Sensor‑ oder Gerätetauschs eindeutig dokumentiert. Dadurch bleiben Ihre Daten über Jahre hinweg transparent und nachvollziehbar – auch wenn Messgeräte mehrfach gewechselt wurden – und Sie können Auswertungen ohne aufwendige Nacharbeit sicher interpretieren.
Version 5.4.5
14.03.2024
Neue Features
- Beim Anlegen einer neuen Zuordnung ist es nun nicht mehr erforderlich vorher für die bereits bestehende Zuordnung ein Ende zu setzen. Dies geschieht nun automatisch.
- Neue Auswertung „Sprengtabelle“. Im Gegensatz zu den bisherigen Sprengtabellen in Berichten kann diese Auswertung auch in der Auswertungsansicht einer Messstelle verwendet werden. Im Augenblick ist die Tabelle noch nicht parametrierbar und befindet sich in einer Erprobungsphase.
Geänderte Funktionen
- Die vorgeschlagenen Standardtexte beim Anlegen von Alarmdefinitionen wurden überarbeitet und an den meisten Stellen zusätzlich der Name des Projekts eingefügt.
Behobene Fehler
- In der Sprengtabelle für ÖNORM S 9020 gab es einen Fehler. In der Spalte der Relativwerte wurden die Relativwerte der VSS 40312 angezeigt. War diese Norm bei der Messstelle aber nicht konfiguriert, waren die Werte 0.
- Beim Import von Inklinometermessungen im xml-Format konnte unter Umständen ein Fehler auftreten, wenn die Beschreibung der Messstelle leer war.
