Mit SEDRIX können Erschütterungsereignisse rund um Sprengungen gezielt aus einem kontinuierlichen Datenstrom herausgefiltert und bewertet werden. So lassen sich die Auswirkungen einzelner Sprengungen detailliert erfassen und Auswirkungen auf Gebäude und Anwohner gezielt überwachen und reduzieren. SEDRIX hilft dabei, aus einer großen Menge an Messdaten die relevanten Ereignisse zu identifizieren, klar auszuwerten und in einer übersichtlichen Tabelle für alle Beteiligten verständlich darzustellen – das spart spürbar Zeit bei der Beurteilung von Sprengungen.
Mit dieser Version ist es möglich, beim Erfassen von Sprengungen eine Option zu wählen, mit der automatisch aus dem vorhandenen Strom von Events ein synthetisches Spreng‑Event erzeugt wird. In den Einstellungen kann festgelegt werden, wie lange dieses Event vor und nach dem eigentlichen Sprengzeitpunkt andauern soll. Dadurch werden alle relevanten Erschütterungsdaten rund um die Sprengung sauber gebündelt und stehen sofort für Auswertung und Dokumentation zur Verfügung.


Version 5.4.3
11.01.2024
Neue Features
- Beim Erstellen eines Sprengeintrags ist es nun möglich, ein neues Erschütterungs-Event passend zu der Sprengung zu erzeugen. Dieses wird aus bestehenden Events erzeugt.
- Löschen von „Spreng-Events“
- Die Event-Tabelle und die Erschütterungsstatistik können nun gefiltert werden nach der Art der Events. Optionen sind:
Alle, „Common trigger“-Events (nur mit Menhir) und erzeugte Events (Sprengung, s.o.)
Geänderte Funktionen
- Änderungen beim Export mit Modus „Seit dem letzten Export“:
Als Endedatum eines Exportauftrags wird nicht mehr der Ausführungszeitpunkt gesetzt, sondern der letzte exportierte Zeitstempel. Außerdem wird der Status eines Exportauftrags als „Fehlgeschlagen“ gesetzt, wenn überhaupt keine Daten exportiert wurden. - In der Erschütterungsstatistik werden nun in der Legende auch Min, Max und Durchschnitt angezeigt.
- Möchte man eine bestimmte Alarmdefinition als neuen Standardwert definieren, muss man nicht mehr zuerst die alte Alarmdefinition abwählen.
- Beim Ausblenden von Events werden nun alle Background-Kanäle auf 0 gesetzt – vorher wurde das nur für Peaks und Vektorsumme gemacht.
Behobene Fehler
- Beim Ändern des Zeitraums einer Messstellenzuordnung waren die Zeiten im Protokolleintrag falsch gewesen.
